Storytelling- aber wie

Storytelling – aber wie?

Geschichten sind einprägsam und spielen allein schon deshalb eine wichtige Rolle im Marketing. Eine großartige Geschichte fesselt unsere Aufmerksamkeit und bleibt uns in Erinnerung. Eine Auflistung von Produktdetails tut es nicht.

Seit Jahrhunderten erzählen die Menschen Geschichten – wir tun es um Wissen oder Fakten zu vermitteln, aber auch schlicht zur Unterhaltung. Wir erklären zum Beispiel dem Verkäufer was wir suchen oder warum wir eine Rückgabe machen. Auch mit dem Kollegen das vergangene Wochenende zu besprechen oder sich mit Freunden auf ein oder zwei Bier zu treffen bedeutet Geschichten zu erzählen.

Heutzutage ist Storytelling alles. Erzählen Sie eine tolle Geschichte und Ihre Marke strahlt – Ihr Unternehmen wächst. Aber keine Sorge, die Grundlagen des effektiven Storytellings haben sich nicht geändert. Sind Sie bereit, die beste Geschichte für Ihre Marke zu erstellen? Hier sind 6 Tipps für den Anfang:

1. Zerdenken Sie die Geschichte nicht

Geschichten sind zum Teilen da. Behalten Sie sie nicht in Ihrem Kopf. Bringen Sie sie zu Papier. Suchen Sie Ihre Tastatur und entwickeln Sie einige Ideen auf dem Bildschirm. Versuchen Sie, Ihre Geschichte laut zu erzählen und bitten Sie jemanden zuzuhören und Ihnen Feedback zu geben. Die besten Geschichten wecken ein Gefühl – eine emotionale Reaktion wie ein Lachen, eine Träne, Wut, Traurigkeit, Erleichterung, Freude, Stress. Das führt uns zu…

2. Haben Sie eine Emotion im Kopf

Emotionen sind ein mächtiges Mittel, um Kunden zu erreichen. Überlegen Sie, welche emotionale Reaktion Sie mit Ihrer Geschichte hervorrufen möchten. Emotionen zu erzeugen ist nicht schwer. Verwenden Sie eine klassische Problem/Lösungs-Geschichte. Es besteht ein Problem. Es erzeugt Stress, Ärger oder sogar Traurigkeit. Ihre Marke bietet die Lösung. Plötzlich stellt sich Erleichterung, Freude und Glück ein.

3. Adressieren Sie die Geschichte an Ihre Zielgruppe

Denken Sie daran, dass Sie diese Geschichte nicht für sich selbst erstellen. Inkludieren Sie nicht nur das was Sie selbst mögen. Wer ist Ihr Kunde? Haben Sie ein Bild von diesem Käufer im Kopf? Seien Sie so spezifisch wie möglich und erstellen Sie eine Käufer Persona: ihr Alter, ihr Geschlecht, ihre Frisur, ihre Kleidungswahl und ihre Lieblingshobbys. Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihre psychografischen und demografischen Informationen.

4. Fügen Sie sensorische Wörter hinzu

Welche Wörter wecken Ihre Sinne? Ihren Geschmacks-, Geruchs- oder Tastsinn, Ihre Sehkraft oder Ihr Gehör? Worte wie stark, dornig, klebrig, duftend, sauer und glänzend lassen einen sofort etwas spüren. Sie sind evokativ. Sie erwecken eine Geschichte zum Leben. Was fühlen Sie, wenn Sie Jargon und unnötig komplexe Wörter verwenden? Nicht viel – also begrenzen Sie es.

5. Beginnen Sie mit einer wahren Geschichte

Wenn es schwierig erscheint, eine Geschichte von Grund auf zu entwickeln, nehmen Sie das, was Sie kennen. Wie nutzen Ihre Kunden Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung, um ihre Probleme zu lösen? Welche Geschichten erzählen Ihre Kunden über Ihr Unternehmen? Auch die Geschichten der Mitarbeiter sind ein guter Anfang. Echte Geschichten kommen mit Details. Das Ziel ist, diese Geschichten zu kürzen, zu vereinfachen und das beizubehalten, was sich emotional mit Ihrer Zielgruppe verbindet.

6. Lassen Sie die Leute an Ihrer Geschichte teilhaben

Wenn man eine tolle Geschichte hört, möchte man sie weitergeben. Das ist die menschliche Natur und soziale Medien in einer Nussschale. Bereiten Sie also Ihre Geschichte zum Teilen vor. Die Nutzung von LinkedIn, Facebook und Youtube liegt vielleicht nicht in unserer Natur, aber es ist nicht schwer, sie zu nutzen, um tolle Geschichten zu erzählen. Also teilen!

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